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    Nach dem Camp ist vor dem Camp – und dies ist nicht bloß als Binsenweisheit gemeint. Nach den beiden erfolgreichen Camps kurz nach dem Jahreswechsel und zu Ostern bietet die SG FT/MTV Braunschweig auch in den Sommerferien ein Basketballcamp für sechs bis 16 Jahre alte Kinder und Jugendliche an (26. […]

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SG FT/MTV Braunschweig gewinnt den NBV Pokal 2017

sg Braunschweig Sieger Bild

Überraschend gewann am Samstag den 06.05.2017 die 1. Herren der SG FT/MTV Braunschweig den NBV Pokal. Den Auftakt des Top4 Turniers gaben dabei der TuS Ebstorf und der Bürgerfelder TB. Die mit nur fünf Spielern angereisten Oldenburger unterlagen dabei den Heide Knights Ebstorf um Ex-Braunschweiger Leo Niebuhr deutlich mit 65 zu 102. Das zweite Halbfinale gestaltete sich schon knapper. Zwar als Meister ihrer Liga aber doch als einziger Oberligist unter den Teams ging die SG Braunschweig als Underdog gegen den Meister der 2. Regionalliga Neustadt ins Rennen um den NBV Pokal. Die Neustädter Shooters konnten jedoch ihre Favoritenrolle nicht aufs Parkett bringen und fanden nicht das richtige Mittel gegen die Hausherren aus Braunschweig. So gewann die SG das Spiel überraschend mit 83 zu 73.

Im anschließenden Finale der Damen kam zum Bedauern der Zuschauerinnen und Zuschauer nie wirklich Spannung auf. Ohne Coach und mit nur sechs Spielerinnen war die Mannschaft des SC Weende chancenlos. So konnten die OSC Panthers nach Lust und Laune zum Korb ziehen und dominierten das gesamte Spiel, was sich dann auch im Ergebnis von 112 zu 23 für den OSC widerspiegelte.

Ein packendes Finale hatten dagegen die Herren der SG Braunschweig und des TuS Ebstorf zu bieten. Von beginn an war klar, dass die Braunschweiger Mannschaft um Trainer Benjamin Travnizek in diesem Finalspiel einiges vor hatten. Vor allem Dennis Nawrocki und Mertcan Cantürk brachten die nötige Aggressivität aufs Feld die dafür sorgte, dass die größenmäßig unterlegenen Braunschweiger den Gegner ordentlich ins schwitzen brachten. Während auf der Seite des TuS Ebstorf Leo Niebuhr immer wieder unterm Korb erfolgreich punktete zeigten die Braunschweiger ihre Teamstärke mit gutem Passspiel und erfolgreichen 3-Punkte-Würfen. Allen voran Frederik Kramp und Oliver Nützel zeigten in der ersten Hälfte des Spiels ihre Stärke von der 3-Punkt-Linie. In der zweiten Halbzeit fielen die 3er der SG nicht mehr und so konnten die Heide Knights Fünf Minuten vor Spielende die Führung übernehmen. Erst nachdem Trainer Travnizek sein Team in einer Auszeit zurecht gerückt hatte und seine Spieler danach vermehrt zum Korb zogen und auch aus der Nahdistanz vermehrt Punkte sammelten, schaffte es die SG Braunschweig das Spiel wieder zu drehen und endgültig für sich zu entscheiden und den Pokal somit nach Braunschweig zu holen.

Die SG FT/MTV Braunschweig bedankt sich bei allen Teams und ihren zahlreichen Fans. Ein besonderes Dankeschön dem „Block M“, der die Stimmung für die Heimmannschaft erfolgreich anpeitschte. Außerdem vielen Dank an alle unsere Helferinnen und Helfer in ihren verschiedensten Funktionen. Ohne euch wäre dieser tolle Erfolg in heimischer Halle nicht möglich gewesen!

Danke auch an den Niedersächsischen Basketball Verband, dafür das wir das Top4 Turnier ausrichten durften und für die Unterstützung während des Turniers.


Junior Löwen U16: Niederlage im „do-or-die“-Spiel um den Klassenerhalt

Nachdem die Junior Löwen U16 im Playdown-Hinspiel in Gotha deutlich unterlegen waren, hatten sie sich für Partie zwei viel vorgenommen. Vor allem wollten sie die erste Niederlage aus ihren Köpfen bekommen. Das hatte über die Trainingswoche hinweg gut geklappt, hielt während des Spiels aber nicht lange an: Mit dem ersten Lauf der Gäste verloren die Junior Löwen U16 den Glauben an sich, an einem möglichen Sieg und somit leider auch das Spiel. Am Ende stand eine 69:100 (28:50)-Niederlage, womit der Klassenerhalt nicht geglückt ist.

Wie schon im ersten Spiel in Gotha starteten die Braunschweiger auch am Sonntag in eigener Halle gut in die Begegnung und führten mit 12:6. Doch dann fanden die Gäste besser ins Spiel, legten einen Lauf aufs Parkett, der die Junior Löwen U16 sofort aus dem Rhythmus brachte. Die waren dem Gegner laut Statistik in mehreren Bereichen nahezu ebenbürtig, allerdings machte die Trefferquote einen großen Unterschied aus. Während das Huber-Team 42,6 Prozent aus dem Feld warf, waren es bei Gotha 55,2 Prozent. „Wir haben keine schlechten Wurfentscheidungen getroffen, aber bei uns hat die Überzeugung gefehlt“, sagt Trainer Michael Huber, dessen Team zur Halbzeit schon mit 28:50 zurücklag.

Neben dem fehlenden Glauben und fehlender Konsequenz in den eigenen Aktionen, kam dann irgendwann auch noch Frust hinzu. „Mit jedem kleinen Rückschlag ist unsere Körpersprache ein bisschen schlechter geworden. Wir haben das Spiel zu einem wesentlichen Teil in unserem Kopf verloren, weil wir nicht zu 100 Prozent an uns geglaubt haben“, sagt Michael Huber weiter. Sicherlich habe da auch eine Rolle gespielt, dass sein Team über die gesamte Saison gesehen selten Erfolgserlebnisse hatte und dementsprechend kaum Chancen hatte, so etwas wie eine Gewinnermentalität aufzubauen. Und so waren nur Kleinigkeiten notwendig, um die Junior Löwen U16 entscheidend zu verunsichern.

Die Enttäuschung über die Niederlage war bei allen Beteiligten riesig groß, zumal damit endgültig der Klassenerhalt auf sportlichem Wege verpasst wurde. Die Verantwortlichen befinden sich aktuell noch in einer Findungsphase und überdenken, ob die Junior Löwen U16 an der Qualifikationsrunde für die neue JBBL-Saison 2017/18 teilnehmen werden oder ob stattdessen eine Wildcard beantragt wird.

Für die Junior Löwen U16 spielten: Böttger 10, Binici 5, Serbin 5, Fricke 3, Roosch 13 (4 Assists), Ahlers 4 (5 Rebounds), Uster 4, Ottow, Bunte 8, Zine el Abidine 3, Aniol


Junior Löwen: Playoff-Aus für U19 & U16 ohne Rhythmus

Am Sonntag mussten sich beide Junior Löwen-Teams geschlagen geben. Für die U19 ist die 64:86-Niederlage gegen TSV Bayer Leverkusen gleichbedeutend mit dem Ende einer insgesamt erfolgreichen Saison. Für die Junior Löwen U16 geht die Spielzeit noch weiter. Sie spielen derzeit die Relegation und verloren deutlich mit 46:115 beim BBT Göttingen.

NBBL: Junior Löwen U19 verlieren „do-or-die“-Spiel

Für die Junior Löwen U19 war zwar nach der ersten Playoff-Runde Endstation – doch es war eine erfolgreiche Saison. Denn nachdem die NBBLer mehrere Jahre in Folge um den Klassenerhalt kämpfen mussten, gelang ihnen dieses Mal die Teilnahme an der Meisterschaftsrunde.

Nach der Niederlage im Hinrundenspiel in Leverkusen hatten sich die Junior Löwen U19 dementsprechend viel fürs Rückspiel vorgenommen. Sie wollten das dritte Spiel erzwingen und dem Gegner vor allem mit einer höheren Intensität gegenüber treten. Darauf hatte Coach Frank Lagerpusch in der Trainingswoche den Fokus gelegt und sein Team entsprechend eingestellt. Dieses ging aufgrund der am selben Tag stattfindenden Partien der Basketball Löwen und des ProB-Kooperationspartners Herzöge Wolfenbüttel etwas anders als zunächst geplant ins Spiel. So fuhr Niklas Bilski anstelle von Samuel Mpacko und Noah Westerhaus mit zum sehr wichtigen Playdown-Auswärtsspiel der Herzöge nach Berlin, während die beiden Letztgenannten dafür den Junior Löwen U19 zur Verfügung standen.

Angeführt von Lars Lagerpusch, der in seinem letzten NBBL-Spiel ein Double-Double auflegte (22 Punkte, 14 Rebounds), gestalteten die Braunschweiger Nachwuchs-Basketballer das 1. Viertel nahezu ausgeglichen (18:20) und spielten auch mit der von Frank Lagerpusch geforderten Aggressivität. „Defensiv standen wir gut, allerdings sind wir im weiteren Spielverlauf nicht mit der Zonenverteidigung der Leverkusener zurecht gekommen. Wir haben einfach nicht von außen getroffen“, gab der Coach zu Protokoll, dessen Team nur 18,5 Prozent seiner Dreier traf und zur Halbzeit mit 10 Punkten in Rückstand geraten war (32:42).

Hinzukommend haderten Frank Lagerpusch und sein Team auch mit vielen Entscheidungen der Schiedsrichter. Und das nahm ihnen den Rhythmus. Es wurden insgesamt 34 Fouls gegen die Braunschweiger gepfiffen, woraus 43 Freiwürfe für die Gäste resultierten. Für die Junior Löwen U19 gab es hingegen nur 17 Freiwürfe. Frank Lagerpusch äußerte seinen diesbezüglichen Unmut und erhielt dafür bereits in der 1. Halbzeit ein technisches Foul. Sein 2. technisches Foul bekam er zwei Minuten vor dem Ende und damit musste er auch die Halle verlassen. Sein Team hatte zu diesem Zeitpunkt mit 15 Punkten zurückgelegen und die Niederlage war gewissermaßen schon besiegelt. „Wir haben uns natürlich sehr gewünscht, ein drittes Entscheidungsspiel zu erzwingen und ins Viertelfinale einzuziehen. Dennoch können wir mit dieser Saison zufrieden sein“, so Frank Lagerpusch abschließend.

Für die Junior Löwen U19 spielten: Anagnostou 7, Globig 8, Tcham 9, Mpacko 5 (5 Assists), Westerhaus 3, Grote, Keßen, Milutinovic, Martin, Lagerpusch 22 (14 Rebounds), Schilling 4, Heins 6.

JBBL: Ersatzgeschwächte Junior Löwen U16 chancenlos in Göttingen

Für die Junior Löwen U16 gab es am Sonntag erneut eine deutliche Niederlage, die sie ganz schnell verarbeiten und verkraften müssen. Nachdem das Team von Michael Huber gut ins Spiel reingekommen war und sich bis zur Mitte des 1. Viertels gleichwertig präsentierte, verlor es nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Simon Roosch völlig den Rhythmus. Die Junior Löwen U16 waren ohnehin schon geschwächt ins Spiel gegangen. So fehlten ihnen Leistungsträger und Topscorer Carlo Böttger ebenso wie Jeron Serbin und Tristan-Magnus Fricke. „Der weitere Ausfall von Simon hat dem Team einen Dämpfer verpasst, von dem wir uns von Mitte des 1. Viertels bis Mitte des 3. Viertels nicht erholt haben“, so Michael Huber.

Sein Team kam überhaupt nicht mehr in die Lage, dem Spiel eine Struktur zu geben. Allerdings hatte daran auch die Göttinger einen großen Anteil, die physisch über das ganze Feld verteidigten und „Mismatches“ zu ihren Gunsten kreierten. Zur Halbzeit lagen die Junior Löwen U16 bereits mit 18:59 zurück und Michael Huber nutzte die Pause für einen Appell an sein Team. „Ich habe den Jungs gesagt, dass sie wieder Spaß an diesem Sport entwickeln und dieses Spiel wieder zu einem Basketballspiel machen müssen“, so der Coach.

Michael Huber Portrait

Diese Worte trugen zwar nicht sofort Früchte, aber ab Mitte des 3. Viertels funktionierte es insgesamt besser. Michael Hubers Mannschaft hätte ab diesem Zeitpunkt wieder ein anderes Bild und mehr Freude am Spiel gezeigt. Zudem sprangen nun auch Spieler in die Bresche und punkteten, die sonst nicht unbedingt scoren. „Charakterlich muss ich meiner Mannschaft wirklich ein Lob aussprechen. Dass sie sich im letzten Viertel noch einmal so gerappelt hat, war wirklich bemerkenswert. Insgesamt sind wir gegenwärtig aber noch nicht so stabil, dass wir Ausfälle kompensieren können“, sagt Michael Huber.

Für die Junior Löwen U16 spielten: Enes 10, Stemcke, Uster, Roosch 6, Ahlers 8, Zine el Abidine 12, Ottow 2, Bunte, Anderson 2 (7 Rebounds), Aniol 6 (7 Rebounds)


Niederlagen für die Junior Löwen-Teams

Am Sonntag waren beide Junior Löwen-Teams aktiv, mussten aber Niederlagen hinnehmen. Die Junior Löwen U19 bestritten auswärts ihr erstes Playoff-Spiel in Leverkusen, wo sie mit 60:67 verloren. Das JBBL-Team (U16) trat auf heimischem Parkett im Relegationsspiel gegen die Phoenix Hagen Youngsters an und unterlag deutlich mit 39:87.

NBBL: Drittes Viertel kostet möglichen Sieg

Die Junior Löwen U19 waren beim Comeback von Samuel Mpacko trotz ungewohnter Halle gut in ihr erstes Playoff-Spiel gestartet und führten zur Halbzeit mit 33:26 beim TSV Bayer 04 Leverkusen. Doch zurück aus der Pause riss bei ihnen der Faden. „Wir sind nicht gut aus der Kabine rausgekommen und wirkten von der 3-2-Zonenverteidigung der Leverkusener überrascht“, sagt Coach Frank Lagerpusch über das 3. Viertel.
Das gab sein Team mit 9:22 ab – auch, weil es alleine in diesem Spielabschnitt 11 Ballverluste kassierte und offene Würfe einfach nicht den Weg ins Ziel fanden. „Die Ballverluste haben uns gekillt“, bringt Frank Lagerpusch einen Grund für die Niederlage für den Punkt. Denn trotz einer Steigerung im letzten Viertel (18:19) konnte seine Mannschaft die Partie nicht mehr zu ihren Gunsten drehen.

Neben der Serie an Ballverlusten im dritten Viertel hatte der Junior Löwen U19-Coach drei weitere Aspekte als mitentscheidend für die 60:67-Niederlage ausgemacht: Die physische Stärke der Gastgeber, die daraus resultierende Rebound-Unterlegenheit sowie die schwache Trefferquote. Genau an diesen Punkten soll nun in der Vorbereitung auf das Rückspiel am kommenden Wochenende gearbeitet werden. „Wir wissen jetzt, was uns erwartet und ich bin davon überzeugt, dass wir die Leverkusener hier, in eigener Halle besiegen können“, so Frank Lagerpusch, der mit seinem Team auf jeden Fall das Entscheidungsspiel Nummer 3 erzwingen möchte.

Für die Junior Löwen U19 spielten: Anagnostou 3, Milutinovic, Tcham 5, Bilski 18 (4 Ballgewinne), Mpacko 9 (5 Rebounds), Grote, Keßen 3, Westerhaus 4, Martin 2, Lagerpusch 12 (15 Rebounds), Schilling 4, Heins.

JBBL: Trotz deutlicher Niederlage verbessertes gemeinschaftliches Auftreten

Bei den Junior Löwen U16 wurden die vergangenen zwei Wochen zu intensiven Gesprächen und Aussprachen genutzt. Dafür sah Trainer Michael Huber Bedarf, nachdem seine Mannschaft sich zuletzt selten als geschlossene Einheit auf dem Parkett präsentiert hatte. „Wir haben vor der letzten Partie am Sonntag einen Schnitt gemacht und Dinge geändert. Außerdem haben wir als unser klares Ziel die Vorbereitung auf die Playdowns formuliert“, so der Trainer des Braunschweiger JBBL-Teams, das rechnerisch keine Möglichkeit mehr hat, unter die Top 2 der Relegationsgruppe 1 zu gelangen.

Die offenen Gespräche hätten im Spiel gegen die Phoenix Hagen Youngsters auch schon ein paar Früchte getragen. Ein anderer Geist sei innerhalb des Teams spürbar gewesen und es war ein verstärktes Miteinander zu erkennen. „Wir haben einen kleinen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Aber man kann nach unserem Schnitt innerhalb dieser kurzen Zeit noch keinen komplett neuen Auftritt der Mannschaft erwarten. Es ist ein Prozess, in dem viele Spieler in neue Rolle gerückt werden und an die sie sich erst gewöhnen müssen. Diese Umstellung wollen wir bis zu den Playdowns abgeschlossen haben“, erklärt Michael Huber.

Deshalb war der Coach aufgrund der erneut deutlichen 39:87-Niederlage gegen die starken Hagener gefasst. Das Spiel seiner Mannschaft war zwar insgesamt von zu vielen Fehlern geprägt, was sich vor allem bei der Trefferquote und den Ballverlusten bemerkbar machte. Allerdings habe phasenweise die Einstellung gestimmt. „Ich hoffe, dass wir die Grundlage für die nächsten Spiel geschaffen haben und dass wir insbesondere unseren Willen und unsere Einstellung deutlicher erkennen lassen.“

JBBL Spielszene

Für die Junior Löwen U16 spielten: Binci 7, Stemcke, Uster, Roosch 16 (10 Rebounds), Ahlers 1, Zine el Abidine 2, Ottow, Bunte, Anderson 2, Aniol 8 (8 Rebounds), Gallus 3.


Junior Löwen U19: Einstellung zum Siegen hat gefehlt

Am letzten Spieltag der Hauptrunde haben die Junior Löwen U19 zu Hause die AB Baskets aus Berlin empfangen und knapp mit 65:68 (26:36) gegen den Fünften der Division Nordost verloren. Coach Frank Lagerpusch machte für diese Niederlage maßgeblich ein Einstellungsproblem seiner Mannschaft aus.

„Wenn man so auftritt wie wir, dann muss man sich auch nicht wundern, dass man verliert“, rügte der Junior Löwen U19-Trainer die Einstellung seiner Mannschaft. Die konnte das erste Viertel zwar für sich entscheiden, gab den zweiten Spielabschnitt aber mit 9:21 ab und lag Mitte des dritten Viertels bereits mit 17 Punkten zurück. „Das gesamte Spiel lief nicht optimal. Und Berlin hat mehr investiert, wollte den Sieg einfach mehr als wir“, so Frank Lagerpusch, der aber auch viel Wurfpech bei seiner Mannschaft sah. Vor allem vom Perimeter waren die Junior Löwen U19 in diesem Spiel oftmals glücklos, mehrere Würfe drehten sich wieder aus dem Korb heraus.

Im letzten Viertel lief es aber doch noch einmal besser. Da zeigten die Junior Löwen U19 angeführt von Niklas Bilski und Lars Lagerpusch, was in ihnen steckt und und kämpften sich Stück für Stück an die AB Baskets heran. Das Team habe in dieser Phase gezeigt, dass es gewinnen wollte und zeigte auch den dementsprechenden Einsatz und Willen, der zuvor fehlte, wie Frank Lagerpusch sagte. Zum Sieg hat die Aufholjagd leider nicht mehr gereicht. Aber der Trainer betrachtet die Niederlage im Hinblick auf die bald beginnenden Playoffs als möglichen Weckruf und sagte abschließend: „Vielleicht war es gut, jetzt noch einmal einen auf die Mütze bekommen zu haben. Wir haben gemerkt, dass wir deutlich mehr Einsatz an den Tag legen müssen, um Spiele zu gewinnen.“
Für die Junior Löwen U19 spielten: Anagnostou 2, Milutinovic, Dietrichs, Bilski 24, Tcham, Grote, Keßen 4, Wilczek, Martin 4, Lagerpusch 25 (18 Rebounds, 6 geblockte Würfe), Schilling 2, Heins 4.


Junior Löwen U16 unterliegen RheinStars Köln

JBBL Teamfoto 2016/2017

Die Junior Löwen U16 waren am Sonntag zu ihrem zweiten Relegationsspiel in der Gruppe 1 angetreten, dieses Mal gegen den Tabellenführer RheinStars Köln. Das Team von Michael Huber verlor laut offiziellem Ergebnis auf dem Anschreibebogen mit 42:83, zeigte aber ein gutes letztes Viertel, das Mut macht.

Den Junior Löwen U16 war bewusst, auf welch starken Gegner sie treffen würden und daher legten sie den Fokus auch mehr auf sich selbst. „Wir wollten defensiv gut stehen und haben mit einer großen Rotation gespielt, damit wir immer frisch auf dem Parkett waren“, sagt Michael Huber, der allen zwölf Spielern Einsatzzeit gab. Offensiv war es für sein Team aber schwer, gegen den Tabellenführer einen guten Rhythmus zu finden. Zudem mussten die Braunschweiger Nachwuchsbasketballer im Fortlauf des Spiels ein, zwei gegnerische Läufe hinnehmen, weshalb der Rückstand zur Halbzeit 26 Punkte betrug.
Im dritten Viertel wurde es dann noch deutlicher, doch steckten die Junior Löwen U16 keinesfalls den Kopf in Sand. Sie legten stattdessen ein richtig gutes, letztes Viertel aufs Parkett, das sie mit 20:13 für sich entschieden. „Mit der Einstellung der Mannschaft und der Art und Weise, wie sie das letzte Viertel trotz hohen Rückstands bestritten hat, können wir wirklich sehr zufrieden sein“, sagt Michael Huber. Der Coach lobte auch seine Bankspieler, denen es während der Partie über längere Zeit gelungen war, Köln bei 0 Punkten zu halten. „Uns war es wichtig, allen Spielzeiten zu geben und als Team zu verteidigen. Darauf können wir aufbauen“, so Michael Huber abschließend.

Für die Junior Löwen U16 spielten: Böttger 7, Cosma 3, Uster 2, Tadic 9 (4 Assists), Serbin 2 (5 Rebounds), Ahlers, Fricke, Ottow 2, Bunte, Anderson 4, Aniol 6, Zine el Abidine 4.


Junior Löwen mit Sieg und Niederlage

Junior Löwen Spielszene

Nach mehrwöchiger Pause sind die Junior Löwen U16 gestern in die JBBL-Relegation gestartet und mussten für Spiel 1 nach Hagen reisen. Dort gab es nach 16 Punkten Rückstand zur Halbzeit schlussendlich eine deutliche 56:99-Niederlage. Deutlich besser lief es für die U19-Mannschaft von Trainer Frank Lagerpusch. Die empfing die Blue Giants Neustadt zum Derby und gewann die Partie mit 78:70 (36:33).

Junior Löwen U19: Sieg über Neustadt sichert Platz 3
Im Derby gegen die Gäste aus Neustadt ging es für die Junior Löwen U19 vor allem darum, Platz 3 zu sichern und somit die gute Ausgangslage für die Playoffs zu wahren. Das ist ihnen gelungen – vor allem Dank eines guten dritten Viertels (26:15). Nachdem das Team von Frank Lagerpusch in der ersten Halbzeit defensiv nicht zwingend agierte und nur mit 3 Zählern führte, kam es wesentlich griffiger auf das Parkett zurück.
Über eine Pressverteidigung übten die Junior Löwen U19 viel Druck auf den Gegner aus und hatten sich nach Ballgewinnen und daraus resultierenden Schnellangriffen im Nu einen deutlichen Vorsprung erarbeitet. „Das Ziel ist eigentlich, in allen Vierteln so zu spielen wie im dritten. Aber das konnten wir nicht über die 40 Spielminuten umsetzen“, monierte Frank Lagerpusch, der zwischenzeitlich auch einmal etwas lauter geworden war. Der Grund: Seine Mannschaft, die dieses Mal auch auf Niklas Bilski (angeschlagen) verzichten musste, verlor nach der deutlichen Führung wieder etwas den defensiven Faden und spielte ihre körperliche Überlegenheit unter den Brettern nicht aus.
Stück für Stück kamen die Blue Giants deshalb näher heran und hatten den Rückstand in einen einstelligen Bereich verkürzt. Allerdings fanden die Junior Löwen U19 über ihr schnelles Spiel nach vorne und angeführt von Lars Lagerpusch (24 Punkte und 12 Rebounds) immer wieder die richtigen Antworten. Hinzukommend traf Jannik Krückeberg-Saathoff in der Endphase des Spiels wichtige Würfe und zeigte insgesamt neben Lars Lagerpusch und dem defensivstarken Kai Globig eine gute Leistung.
„Wir haben in den vergangenen Wochen viel daran gearbeitet, den Ball schnell nach vorne zu bringen. Das ist uns heute gut gelungen und will ich so sehen“, resümierte Frank Lagerpusch, der mit den Junior Löwen U19 nur noch eine Hauptrundenpartie bestreitet, ehe sie in die Playoffs starten.
Für die Junior Löwen U19 spielten: Anagnostou 7, Globig 9 (4 Assists, 3 Ballgewinne), Dietrichs 2, Zense, Westerhaus 7 (8 Rebounds), Grote, Wilczek 1, Bothe 8, Martin 2, Lagerpusch 24 (12 Rebounds), Krückeberg-Saathoff 13, Heins 5.

Junior Löwen U16: Fehlende mentale Stärke führt zu deutlicher Niederlage

Nichts zu holen gab es für die Junior Löwen U16 im ersten Relegationsspiel bei den Phoenix Hagen Youngsters. Die Begegnung endete deutlich mit 56:99, wofür Trainer Michael Huber wesentlich die derzeitige mentale Schwäche seiner Mannschaft verantwortlich machte. „Das Ergebnis spiegelt nicht unser Leistungsvermögen, sondern unseren psychischen Zustand wider. Wir waren in dieser Partie schnell an der Frustgrenze und gegenwärtig fehlt uns das Selbstverständnis, solche Spiele gewinnen zu können“, analysierte der Coach die Niederlage, bei der er auch auf seinen verletzten Leistungsträger Simon Roosch verzichten musste.
Zur Halbzeit hatte seine Mannschaft mit 16 Zählern zurückgelegen, musste aber schon zu diesem Zeitpunkt für jeden Korb hart kämpfen und arbeiten. Die Gastgeber bekamen im Gegenzug leichte Punkte und hatten zudem mit Nationalspieler Daniel Zdravevski einen Akteur in ihren Reihen, der den Junior Löwen U16 immer wieder weh getan hat. „Wenn wir mal am Drücker waren, dann haben sie über ihn gespielt und gepunktet“, beschreibt Michael Huber das Spiel, in dem seiner Mannschaft nach der Halbzeit sowohl die Kräfte ausgingen als auch die mentale Stärke fehlte und der Rückstand dadurch anwuchs.
„Wir müssen für die kommenden Partien an diesem Spiel ansetzen und vor allem die positiven Dinge mitnehmen. Aber wir müssen auch zusehen, dass wir an unserem Umgang mit Fehlern arbeiten. Auf einen Fehler folgen meistens gleich zwei, drei weitere, weil wir sofort unsicher werden. Das ist ein Problem und werden wir versuchen, in den Griff zu bekommen“, so Michael Huber.
Für die Junior Löwen U16 spielten: Böttger 18 (11 Rebounds), Serbin 3, Uster, Tadic 4 (6 Rebounds), Ahlers 6 (6 Rebounds), Fricke 2, Stemcke, Bunte 2, Zine el Abidine 2,


Mit toller Teamleistung zum deutlichen Sieg

Jan Linus Martin Spielerprofile

Mit 94:55 (43:30) haben die Junior Löwen U19 gestern deutlich bei den Eisbären Bremerhaven gewonnen. Dabei setzte Frank Lagerpusch alle 12 Spieler ein, die er mit in den hohen Norden genommen hatte und die wussten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu überzeugen. Noah Westerhaus ragte bei der Rückkehr in seine Heimat aus dem Junior Löwen-Team heraus: Er kam auf 25 Punkte und 8 Rebounds.
Der Junior Löwen U19-Coach hatte sich vor dem Spiel das Ziel gesetzt, in dieser Begegnung auch die jüngeren Spieler einzusetzen. „Wir wollten gut rotieren und das ist uns gelungen. Jeder kam zum Einsatz und hat seinen Beitrag zum Sieg leisten können“, sagt er zufrieden über die Performance seiner Mannschaft. Die hatte lediglich im ersten Viertel etwas Probleme mit dem Gegner. Das ging 20:20 aus, weil die Verteidigung der Junior Löwen U19 noch nicht richtig griff und auch eine Anzahl an vermeintlich leichten Würfen vergeben wurde.
Mit Beginn des zweiten Viertels hatte Frank Lagerpusch auf Zonenverteidigung umgestellt und ließ sein Team auch hin und wieder anpressen. Damit kamen die Eisbären nicht zurecht, verloren ihren Rhythmus und häufiger den Ball. Die Junior Löwen U19 nutzten das auch durch Schnellangriffe aus und setzten sich zur Halbzeit auf 13 Punkte ab.
Nach der Pause knüpften die Braunschweiger Nachwuchsbasketballer an die Leistung aus dem zweiten Viertel an. „Bremerhavens Topscorer Bo Meister fehlte, aber ihre weiteren wichtigen Spieler hatten wir unter Kontrolle und konnten unsere defensive Intensität halten“, sagt Frank Lagerpusch. So kam Jure Masic nur auf 5 Punkte (über die Saison 14,9 Punkte) und Center Jonas Buss-Witteler konnte bei 2 Punkten und vier Rebounds gehalten werden (über die Saison 11,9 Punkte und 8,7 Rebounds).
Besonders erfreut war der Junior Löwen U19-Trainer aber darüber, dass alle Spieler ihre Einsatzzeit nutzten und sein Team sich insgesamt nur 11 Ballverluste leistete. Das war zuletzt mehrfach ein Manko im Spiel der Braunschweiger gewesen, die dieses Mal im zweiten und letzten Viertel komplett ohne Ballverlust blieben.

Für die Junior Löwen U19 spielten: Anagnostou 6 (6 Assists), Milutinovic 5, Dietrichs, Bilski 18 (3 Assists, 3 Ballgewinne), Westerhaus 25 (8 Rebounds), Grote 9 (6 Rebounds), Krückeberg-Saathoff 8, Bothe 4 (6 Rebounds),Martin 6 (7 Rebounds), Vermum 2, Melchior


Deutliche Niederlage für Junior Löwen U19

JBBL Spielszene gegen Alba

 

Ohne die drei Leistungsträger Niklas Bilski (ProB), Lars Lagerpusch und Samuel Mpacko (beide verletzt) mussten die Junior Löwen U19 am gestrigen Sonntag eine herbe 47:89-Pleite bei ALBA BERLIN BBT hinnehmen. Durch die Niederlage ist das Team von Frank Lagerpusch auf den dritten Platz in der Division Nordost gerutscht.

„Wer nicht trifft, kann auch nicht gewinnen“, sagte der Junior Löwen U19-Trainer über das Spiel und benannte damit eine Ursache für die Niederlage. Lediglich 24,6 Prozent aus dem Feld hatte das Lagerpusch-Team getroffen, die Gastgeber hingegen starke 60,4 Prozent. Ein weiterer Grund für die deutliche Niederlage war die physische Unterlegenheit auf den großen Positionen. Hier verteidigten die Junior Löwen U19 zwar gut, konnten sich aber offensiv nicht unter dem Korb durchsetzen und verloren auch das Rebound-Duell.

„Dennoch kann ich meinen Jungs keinen Vorwurf machen, die kämpferische Einstellung hat gepasst“, sagt Frank Lagerpusch, dem bereits vor der Partie klar war, dass es ohne drei Leistungsträger schwierig sein würde, bei ALBA zu bestehen. Mit über 50 Punkten hatte sein Team zwischenzeitlich schon zurückgelegen, aber trotzdem bis zum Ende alles gegeben. Einen guten Eindruck hinterließ dabei auch Kai Globig. Der Guard wurde kürzlich für den Spielbetrieb nachgemeldet  und hatte in der Vorbereitung auf das Spiel drei Mal mittrainiert. Am Ende kam er auf 29 Spielminuten sowie 10 Punkte und 3 Assists. Noah Westerhaus war nach seiner Gehirnerschütterung auch erstmals wieder mit von der Partie, verständlicherweise aber noch nicht wieder bei alter Stärke.

Für die Junior Löwen U19 spielten: Anagnostou 7 (3 Assists, 3 Steals), Milutinovic 2, Globig 10, Westerhaus 7, Vermum, Grote, Keßen 8, Krückeberg-Saathoff 6, Martin 2 (5


NBBL: Junior Löwen ziehen Sharks Hamburg die Zähne

Niklas Bilski Profilfoto

Die Junior Löwen U19 sind zurück in der Erfolgsspur. Nachdem die nach wie vor ersatzgeschwächte Mannschaft von Frank Lagerpusch vergangene Woche eine Niederlage in Oldenburg hinnehmen musste, haben sie gestern erwartungsgemäß beim Tabellenletzten Sharks Hamburg gewonnen. Deutlich mit 74:58 (36:31) siegten die Braunschweiger Nachwuchsbasketballer, allerdings war der Coach nicht vollends zufrieden mit der gezeigten Leistung seines Teams.

„Der Sieg war ok. Und ich muss auch sagen, dass alle gekämpft und geackert haben. Aber wir haben viele trainierte Dinge nicht umgesetzt und 74 erzielte Punkte sind einfach zu wenig. Wir sind zu wenig zum Korb gezogen, haben zu wenig attackiert und wieder zu oft den Ball weggeworfen“, sagt Frank Lagerpusch, der immer noch auf die angeschlagenen Lars Lagerpusch und Noah Westerhaus sowie den verletzten Samuel Mpacko (Ermüdungsbruch) verzichten musste.
Zur Halbzeit hatte sein Team nur mit fünf Punkten vorne gelegen. Auf eine dementsprechende Kabinenansage folgte dann aber ein starkes drittes Viertel, das die Junior Löwen U19 dominierten und mit 22:11 für sich entschieden. Das lief offensiv wie defensiv so, wie sich Frank Lagerpusch das vorgestellt hatte und sorgte für die Entscheidung in dieser Partie.
Anders als im fehlerhaften Boxscore zum Spiel dargestellt, hatte der Junior Löwen-Coach allen Spielern Einsatzzeit gegeben, von denen sich vier ein besonderes Lob verdient hatten: Topscorer Niklas Bilski, der Verantwortung übernommen und das Team mit starken 35 Punkten angeführt hat. Sowie Damjan Milutinovic und Jan Linus Martin, die offensiv gute Leistungen gezeigt haben, also auch Timo Schilling, der in der Defensive überzeugte.

Für die Junior Löwen U19 spielten: Vermum 2, Milutonovic 10, Dietrichs 2, Bilski 35 (6 Ballgewinne), Schaper 2, Melchior, Keßen, Krückeberg-Saathoff 4, Martin 10, Zense, Schilling (6 Rebounds), Heins 5 (6 Rebounds).


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