Nachbericht: Junior Löwen-Teams starten mit Niederlagen in Saison

Die beiden Junior Löwen Teams U16 & U19 sind am vergangenen Wochenende in die Saison gestartet. Für die JBBLer fing die Spielzeit mit einem Heimspiel und Derby gegen die BG Göttingen an. Die NBBLer mussten auswärts bei ALBA Berlin ran.

NBBL: Ballverluste führen zu klarer Niederlage
Die Junior Löwen U19 um Trainer Demetrius Ward waren am vergangenen Wochenende bei ALBA Berlin in die neue Saison der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) gestartet und haben dort mit 54:77 (31:35) verloren. Marek Mboya Kotieno ragte für die Braunschweiger mit 13 Punkten, 9 Rebounds und 5 geblockten Würfen heraus.
„Wir haben 20 Minuten lang guten Basketball gespielt und lagen zur Halbzeit nur mit vier Punkten zurück“, sagt Demetrius Ward. Sein Team hatte das erste Viertel mit 16:12 auf fremdem Parkett für sich entschieden, allerdings wurden die Gastgeber bereits im zweiten Spielabschnitt stärker.In der zweiten Halbzeit erhöhten die Berliner den defensiven Druck und damit hatten die Junior Löwen U19 ihre Schwierigkeiten: Sie verloren im gesamten Spiel 36 Mal den Ball. Und weil das Umschalten von Angriff auf Verteidigung laut Ward nicht gut funktionierte, konnte ALBA sich immer weiter absetzen.„Es war aber ein guter Test und eine lehrreiche Erfahrung für uns“, so der U19-Coach, der seine Mannschaft jetzt auf das nächste Spiel gegen die Eisbären Bremerhaven vorbereitet.

Junior Löwen U19: Milutinovic 11 (4 Assists), Fisser 2, Sagebiel 4, Mboya Kotieno 13 (9 Rebounds, 5 geblockte Würfe), Tadic, Vermum 4, Krückeberg-Saathoff 6, Martin 12, Heins 2 (7 Rebounds).


JBBL: Junior Löwen U16 finden zu spät Selbstvertrauen

Auch für die Junior Löwen U16 gab es zum Saisonauftakt nichts zu holen. Sie mussten sich im Heimspiel mit 43:81 gegen die BG Göttingen geschlagen geben.
„Wir sind sehr unerfahren und haben vier bis fünf Spieler im Kader, die zum ersten Mal in der JBBL spielen. Hinzukommend haben wir in der Vorbereitung kaum vollständig trainieren können “, sagt Coach Torben Steinberg. Deshalb sei seine Mannschaft auch nervös und ohne Rhythmus in die Partie gestartet. Mit 5:26 gaben die Junior Löwen U16 das erste Viertel ab und fanden zu spät ihr Selbstvertrauen.

Im zweiten und letzten Viertel lief es für das Steinberg-Team besser, da hatten die Junior Löwen U16 offensiv mehr Rhythmus. „Es war zudem sehr positiv, dass wir nie aufgegeben und bis zum Ende gekämpft haben. Grundsätzlich wird es aber noch ein bisschen dauern, bis sich unsere jungen und unerfahrenen Spieler an das JBBL-Level gewöhnt haben“, so Steinberg.

Junior Löwen U16: Burunsuz 1, Serbin 4, Uster 9, Wysocki. Lühring 4, Salamone 4 (5 Rebounds), Becker, Bunte 10, Zine el Abidine 11 (7 Rebounds), Falk.


Junior Löwen U16: Niederlage im „do-or-die“-Spiel um den Klassenerhalt

Nachdem die Junior Löwen U16 im Playdown-Hinspiel in Gotha deutlich unterlegen waren, hatten sie sich für Partie zwei viel vorgenommen. Vor allem wollten sie die erste Niederlage aus ihren Köpfen bekommen. Das hatte über die Trainingswoche hinweg gut geklappt, hielt während des Spiels aber nicht lange an: Mit dem ersten Lauf der Gäste verloren die Junior Löwen U16 den Glauben an sich, an einem möglichen Sieg und somit leider auch das Spiel. Am Ende stand eine 69:100 (28:50)-Niederlage, womit der Klassenerhalt nicht geglückt ist.

Wie schon im ersten Spiel in Gotha starteten die Braunschweiger auch am Sonntag in eigener Halle gut in die Begegnung und führten mit 12:6. Doch dann fanden die Gäste besser ins Spiel, legten einen Lauf aufs Parkett, der die Junior Löwen U16 sofort aus dem Rhythmus brachte. Die waren dem Gegner laut Statistik in mehreren Bereichen nahezu ebenbürtig, allerdings machte die Trefferquote einen großen Unterschied aus. Während das Huber-Team 42,6 Prozent aus dem Feld warf, waren es bei Gotha 55,2 Prozent. „Wir haben keine schlechten Wurfentscheidungen getroffen, aber bei uns hat die Überzeugung gefehlt“, sagt Trainer Michael Huber, dessen Team zur Halbzeit schon mit 28:50 zurücklag.

Neben dem fehlenden Glauben und fehlender Konsequenz in den eigenen Aktionen, kam dann irgendwann auch noch Frust hinzu. „Mit jedem kleinen Rückschlag ist unsere Körpersprache ein bisschen schlechter geworden. Wir haben das Spiel zu einem wesentlichen Teil in unserem Kopf verloren, weil wir nicht zu 100 Prozent an uns geglaubt haben“, sagt Michael Huber weiter. Sicherlich habe da auch eine Rolle gespielt, dass sein Team über die gesamte Saison gesehen selten Erfolgserlebnisse hatte und dementsprechend kaum Chancen hatte, so etwas wie eine Gewinnermentalität aufzubauen. Und so waren nur Kleinigkeiten notwendig, um die Junior Löwen U16 entscheidend zu verunsichern.

Die Enttäuschung über die Niederlage war bei allen Beteiligten riesig groß, zumal damit endgültig der Klassenerhalt auf sportlichem Wege verpasst wurde. Die Verantwortlichen befinden sich aktuell noch in einer Findungsphase und überdenken, ob die Junior Löwen U16 an der Qualifikationsrunde für die neue JBBL-Saison 2017/18 teilnehmen werden oder ob stattdessen eine Wildcard beantragt wird.

Für die Junior Löwen U16 spielten: Böttger 10, Binici 5, Serbin 5, Fricke 3, Roosch 13 (4 Assists), Ahlers 4 (5 Rebounds), Uster 4, Ottow, Bunte 8, Zine el Abidine 3, Aniol


Junior Löwen U16: „Müssen weiter an uns glauben“

Michael Huber Portrait

Die Junior Löwen U16 haben gestern ihr erstes Spiel in den Playdowns bestritten. Dabei ging es für sie nach Gotha, wo sie gegen die Oettinger Rockets antraten und nach einer über lange Strecken ausgeglichenen Partie schlussendlich doch deutlich mit 66:99 (38:43) verloren. Für die Junior Löwen waren Carlo Böttger (14 Punkte), Simon Roosch (23) und Marc Aniol (16) die Topscorer. Letztgenannter sammelte auch noch starke 19 Rebounds.
Der Start in die Partie war super. Die Huber-Mannschaft legte mit einem 11:0-Lauf los und führte nach wenigen Minuten mit 13:3. Die Gastgeber kamen aber schon zum Ende dieses ersten Viertels zurück ins Spiel und hatten es mit 24:16 zu ihren Gunsten entschieden. Danach entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der die Junior Löwen U16 zur Halbzeitpause nur mit fünf Zählern zurücklagen und unter den Körben dominant agierten.
Zurück auf dem Parkett kamen sie sogar noch einmal näher an Gotha heran. Lediglich zwei Zähler betrug ihr Rückstand, ehe die Braunschweiger laut Michael Huber komplett den Faden verloren. „Als wir merkten, dass das Spiel nicht mehr zu gewinnen war, sind wir leider eingebrochen“, begründet der Coach das letzte Viertel, das mit 10:29 abgegeben wurde. Seine Mannschaft agierte verunsichert und habe sich in dieser Phase auch sehr stark von äußeren Einflüssen beeinflussen lassen. „Ein Publikum, das gegen uns ist oder unglückliche Schiedsrichterentscheidungen dürfen uns mental nicht so weh tun, wie es geschehen ist. Aber wir müssen diese Niederlage jetzt wegstecken und vor allem weiter an uns glauben“, sagt Michael Huber.
Schon am kommenden Sonntag steht in heimischer Spielstätte (Tunica-Sporthalle, 14.00 Uhr) das Rückspiel gegen Gotha an. Dabei werde es zwar auch darum gehen, den gestern starken Zachary Ensminger (34 Punkte, 12 Rebounds) zu kontrollieren, „jedoch ist wichtiger, dass wir auf uns und unsere eigenen Stärken schauen. Wir müssen die positiven Dinge aus diesem ersten Spiel mitnehmen und darauf aufbauen“, so der Junior Löwen U16-Coach, der am Sonntag auf die tatkräftige Unterstützung seiner Mannschaft baut.
Für die Junior Löwen U16 spielten: Böttger 14, Binici 2, Uster 3, Fricke 2, Roosch 23 (6 Rebounds), Ahlers 4 (9 Rebounds), Stemcke, Ottow, Bunte 2, Zine el Abidine, Aniol 16 (19


JBBL: Junior Löwen U16 bieten Göttingen Paroli

JBBL Spielszene

In ihrem letzten Relegationsspiel traten die Junior Löwen U16 am Sonntag zu Hause gegen BBT Göttingen zum Derby an. Das Team von Michael Huber bot den Gästen dabei lange Paroli und musste erst in den letzten Minuten des Spiels etwas abreißen lassen. Am Ende stand eine 76:88-Niederlage (43:46), die aber Mut für die nun anstehenden Playdowns macht.

Die Junior Löwen U16 hatten erst am 26. März in Göttingen gespielt und damals eine empfindliche 46:115-Niederlage verkraften müssen. Um so höher ist das Ergebnis aus dem Rückspiel vom Sonntag zu bewerten, das die Huber-Mannschaft nur mit 12 Punkten Differenz verloren hat. „Es war eine Freude die Jungs spielen zu sehen. Wir haben in den vergangenen Wochen nach unserem Cut einen Entwicklungsprozess durchgemacht, dessen Früchte wir jetzt langsam ernten“, so der Coach.

Sein Team hatte die ersten drei Viertel nahezu ausgeglichen gestaltet und lag zur Halbzeit auch nur mit 2 Punkten zurück. Dabei waren die Junior Löwen U16 ersatzgeschwächt und mit sehr kleiner Rotation angetreten, was sie anfangs merklich verunsichert hatte. Doch nach einer Besinnungsphase fanden sie in die Partie und spielten näher denn je zuvor an ihrem Konzept. So war das Spiel von mehr Struktur und klaren Plays geprägt. „Wir haben das zum ersten Mal richtig gut umgesetzt und auch schnell gespielt. Ich habe ein Team auf dem Parkett gesehen, das an sich glaubt“, freut sich der Junior Löwen U16-Coach. Zudem sei jeder in seiner Mannschaft bereit und fähig gewesen, die Intensität in dem Spiel trotz der kleinen Rotation hochzuhalten.

Erst im letzten Viertel mussten die Junior Löwen U16 dann etwas abreißen lassen (14:21). Dafür war eine schwächere Wurfquote verantwortlich, die wahrscheinlich das Resultat eines leichten Kräfteverschleißes war. Schließlich hatten 4 von 8 eingesetzten Spielern über 30 Minuten auf dem Parkett gestanden. Drei von ihnen punkteten zweistellig, darunter legten Simon Roosch und Marc Aniol ein Double-Double auf. „Die Trainings und unsere harte Arbeit in den vergangenen Wochen haben sich ausgezahlt. Und auch wenn wir noch an einigen Dingen, wie unserem Boxout-Verhalten arbeiten müssen, so stimmen mich die letzten beiden Auftritte der Mannschaft sehr positiv für die Playdowns“, sagt Michael Huber.

Für die Junior Löwen U16 spielten: Binici 8, Stemcke, Uster 9, Fricke 17, Roosch 18


JBBL: Trotz Niederlage „wahnsinnig positives Erlebnis“

Michael Huber Portrait

Die Junior Löwen U16 waren am Sonntag in Köln beim Tabellenführer ihrer Relegationsgruppe 1 gegen die RheinStars angetreten und haben dort mit 66:100 (31:49) verloren. Doch obwohl die Niederlage deutlich ausfiel, war Coach Michael Huber insgesamt zufrieden mit dem  Spielverlauf.

Die Gastgeber waren vor allem auf den großen Positionen physisch überlegen und spielten ihre Stärke hier immer wieder geschickt aus. Am Ende verbuchten die RheinStars 50 Rebounds auf ihrem Konto, davon 20 am offensiven Brett. Die Junior Löwen U16 hatten im Vergleich dazu 30 Rebounds gesammelt, darunter 9 Offensiv-Rebounds. Hinzukommend sprach auch die Anzahl der genommenen Zweipunktewürfe eine deutliche Sprache: Köln versenkte 40/65 Zweiern, die Braunschweiger 14/35. „Köln hat früh die Weichen für den Klassenerhalt gestellt und ist sehr clever gecoacht. Sie haben Mismatches kreiert und die genutzt sowie unsere Top-Spieler gedoppelt oder gar getrippelt“, sagt Michael Huber, der aber insgesamt eine deutliche Steigerung seiner Mannschaft im Vergleich zu den vorherigen Spielen sah – vor allem im Auftritt.

„Natürlich sind wir nicht mit einer Niederlage glücklich, aber wir sind über 40 Minuten als eine geschlossene Einheit aufgetreten und haben bis in die letzten Minuten hinein die nötige mentale Kraft aufgebracht, die man braucht“, so der Junior Löwen U16-Coach, dessen Team dieses Mal einen offensiv besseren Rhythmus hatte als zuletzt. Das zeigte sich auch in der Statistik: 44 Prozent ihrer Dreier verwandelten die Junior Löwen U16, zudem trafen sie 100 Prozent Freiwürfe. Außerdem fiel sehr positiv auf, dass sich mehr als nur die üblichen Punktesammler wohl dabei fühlten, Würfe zu nehmen. „Es war schön anzusehen, dass die Jungs endlich mal wieder richtig Spaß am Spiel hatten. Die Arbeitsatmosphäre und der Wille waren da und diese Auswärtsreise war ein wahnsinnig positives Erlebnis und hat sich schön angefühlt“, sagt Michael Huber, der aufgrund dieser Entwicklung seiner Mannschaft dementsprechend optimistisch in die Zukunft und Richtung Playdowns blickt.

Für die Junior Löwen U16 spielten: Binici 3, Stemcke, Uster 7, Fricke 6, Roosch 19 (7 Rebounds, 4 Assists), Serbin 11 (3 Assists), Ottow 2, Bunte 2, Zine el Abidine 5, Aniol 11 (8 Rebounds).


Junior Löwen U19: Einstellung zum Siegen hat gefehlt

Am letzten Spieltag der Hauptrunde haben die Junior Löwen U19 zu Hause die AB Baskets aus Berlin empfangen und knapp mit 65:68 (26:36) gegen den Fünften der Division Nordost verloren. Coach Frank Lagerpusch machte für diese Niederlage maßgeblich ein Einstellungsproblem seiner Mannschaft aus.

„Wenn man so auftritt wie wir, dann muss man sich auch nicht wundern, dass man verliert“, rügte der Junior Löwen U19-Trainer die Einstellung seiner Mannschaft. Die konnte das erste Viertel zwar für sich entscheiden, gab den zweiten Spielabschnitt aber mit 9:21 ab und lag Mitte des dritten Viertels bereits mit 17 Punkten zurück. „Das gesamte Spiel lief nicht optimal. Und Berlin hat mehr investiert, wollte den Sieg einfach mehr als wir“, so Frank Lagerpusch, der aber auch viel Wurfpech bei seiner Mannschaft sah. Vor allem vom Perimeter waren die Junior Löwen U19 in diesem Spiel oftmals glücklos, mehrere Würfe drehten sich wieder aus dem Korb heraus.

Im letzten Viertel lief es aber doch noch einmal besser. Da zeigten die Junior Löwen U19 angeführt von Niklas Bilski und Lars Lagerpusch, was in ihnen steckt und und kämpften sich Stück für Stück an die AB Baskets heran. Das Team habe in dieser Phase gezeigt, dass es gewinnen wollte und zeigte auch den dementsprechenden Einsatz und Willen, der zuvor fehlte, wie Frank Lagerpusch sagte. Zum Sieg hat die Aufholjagd leider nicht mehr gereicht. Aber der Trainer betrachtet die Niederlage im Hinblick auf die bald beginnenden Playoffs als möglichen Weckruf und sagte abschließend: „Vielleicht war es gut, jetzt noch einmal einen auf die Mütze bekommen zu haben. Wir haben gemerkt, dass wir deutlich mehr Einsatz an den Tag legen müssen, um Spiele zu gewinnen.“
Für die Junior Löwen U19 spielten: Anagnostou 2, Milutinovic, Dietrichs, Bilski 24, Tcham, Grote, Keßen 4, Wilczek, Martin 4, Lagerpusch 25 (18 Rebounds, 6 geblockte Würfe), Schilling 2, Heins 4.


Junior Löwen mit Sieg und Niederlage

Junior Löwen Spielszene

Nach mehrwöchiger Pause sind die Junior Löwen U16 gestern in die JBBL-Relegation gestartet und mussten für Spiel 1 nach Hagen reisen. Dort gab es nach 16 Punkten Rückstand zur Halbzeit schlussendlich eine deutliche 56:99-Niederlage. Deutlich besser lief es für die U19-Mannschaft von Trainer Frank Lagerpusch. Die empfing die Blue Giants Neustadt zum Derby und gewann die Partie mit 78:70 (36:33).

Junior Löwen U19: Sieg über Neustadt sichert Platz 3
Im Derby gegen die Gäste aus Neustadt ging es für die Junior Löwen U19 vor allem darum, Platz 3 zu sichern und somit die gute Ausgangslage für die Playoffs zu wahren. Das ist ihnen gelungen – vor allem Dank eines guten dritten Viertels (26:15). Nachdem das Team von Frank Lagerpusch in der ersten Halbzeit defensiv nicht zwingend agierte und nur mit 3 Zählern führte, kam es wesentlich griffiger auf das Parkett zurück.
Über eine Pressverteidigung übten die Junior Löwen U19 viel Druck auf den Gegner aus und hatten sich nach Ballgewinnen und daraus resultierenden Schnellangriffen im Nu einen deutlichen Vorsprung erarbeitet. „Das Ziel ist eigentlich, in allen Vierteln so zu spielen wie im dritten. Aber das konnten wir nicht über die 40 Spielminuten umsetzen“, monierte Frank Lagerpusch, der zwischenzeitlich auch einmal etwas lauter geworden war. Der Grund: Seine Mannschaft, die dieses Mal auch auf Niklas Bilski (angeschlagen) verzichten musste, verlor nach der deutlichen Führung wieder etwas den defensiven Faden und spielte ihre körperliche Überlegenheit unter den Brettern nicht aus.
Stück für Stück kamen die Blue Giants deshalb näher heran und hatten den Rückstand in einen einstelligen Bereich verkürzt. Allerdings fanden die Junior Löwen U19 über ihr schnelles Spiel nach vorne und angeführt von Lars Lagerpusch (24 Punkte und 12 Rebounds) immer wieder die richtigen Antworten. Hinzukommend traf Jannik Krückeberg-Saathoff in der Endphase des Spiels wichtige Würfe und zeigte insgesamt neben Lars Lagerpusch und dem defensivstarken Kai Globig eine gute Leistung.
„Wir haben in den vergangenen Wochen viel daran gearbeitet, den Ball schnell nach vorne zu bringen. Das ist uns heute gut gelungen und will ich so sehen“, resümierte Frank Lagerpusch, der mit den Junior Löwen U19 nur noch eine Hauptrundenpartie bestreitet, ehe sie in die Playoffs starten.
Für die Junior Löwen U19 spielten: Anagnostou 7, Globig 9 (4 Assists, 3 Ballgewinne), Dietrichs 2, Zense, Westerhaus 7 (8 Rebounds), Grote, Wilczek 1, Bothe 8, Martin 2, Lagerpusch 24 (12 Rebounds), Krückeberg-Saathoff 13, Heins 5.

Junior Löwen U16: Fehlende mentale Stärke führt zu deutlicher Niederlage

Nichts zu holen gab es für die Junior Löwen U16 im ersten Relegationsspiel bei den Phoenix Hagen Youngsters. Die Begegnung endete deutlich mit 56:99, wofür Trainer Michael Huber wesentlich die derzeitige mentale Schwäche seiner Mannschaft verantwortlich machte. „Das Ergebnis spiegelt nicht unser Leistungsvermögen, sondern unseren psychischen Zustand wider. Wir waren in dieser Partie schnell an der Frustgrenze und gegenwärtig fehlt uns das Selbstverständnis, solche Spiele gewinnen zu können“, analysierte der Coach die Niederlage, bei der er auch auf seinen verletzten Leistungsträger Simon Roosch verzichten musste.
Zur Halbzeit hatte seine Mannschaft mit 16 Zählern zurückgelegen, musste aber schon zu diesem Zeitpunkt für jeden Korb hart kämpfen und arbeiten. Die Gastgeber bekamen im Gegenzug leichte Punkte und hatten zudem mit Nationalspieler Daniel Zdravevski einen Akteur in ihren Reihen, der den Junior Löwen U16 immer wieder weh getan hat. „Wenn wir mal am Drücker waren, dann haben sie über ihn gespielt und gepunktet“, beschreibt Michael Huber das Spiel, in dem seiner Mannschaft nach der Halbzeit sowohl die Kräfte ausgingen als auch die mentale Stärke fehlte und der Rückstand dadurch anwuchs.
„Wir müssen für die kommenden Partien an diesem Spiel ansetzen und vor allem die positiven Dinge mitnehmen. Aber wir müssen auch zusehen, dass wir an unserem Umgang mit Fehlern arbeiten. Auf einen Fehler folgen meistens gleich zwei, drei weitere, weil wir sofort unsicher werden. Das ist ein Problem und werden wir versuchen, in den Griff zu bekommen“, so Michael Huber.
Für die Junior Löwen U16 spielten: Böttger 18 (11 Rebounds), Serbin 3, Uster, Tadic 4 (6 Rebounds), Ahlers 6 (6 Rebounds), Fricke 2, Stemcke, Bunte 2, Zine el Abidine 2,


Mit toller Teamleistung zum deutlichen Sieg

Jan Linus Martin Spielerprofile

Mit 94:55 (43:30) haben die Junior Löwen U19 gestern deutlich bei den Eisbären Bremerhaven gewonnen. Dabei setzte Frank Lagerpusch alle 12 Spieler ein, die er mit in den hohen Norden genommen hatte und die wussten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu überzeugen. Noah Westerhaus ragte bei der Rückkehr in seine Heimat aus dem Junior Löwen-Team heraus: Er kam auf 25 Punkte und 8 Rebounds.
Der Junior Löwen U19-Coach hatte sich vor dem Spiel das Ziel gesetzt, in dieser Begegnung auch die jüngeren Spieler einzusetzen. „Wir wollten gut rotieren und das ist uns gelungen. Jeder kam zum Einsatz und hat seinen Beitrag zum Sieg leisten können“, sagt er zufrieden über die Performance seiner Mannschaft. Die hatte lediglich im ersten Viertel etwas Probleme mit dem Gegner. Das ging 20:20 aus, weil die Verteidigung der Junior Löwen U19 noch nicht richtig griff und auch eine Anzahl an vermeintlich leichten Würfen vergeben wurde.
Mit Beginn des zweiten Viertels hatte Frank Lagerpusch auf Zonenverteidigung umgestellt und ließ sein Team auch hin und wieder anpressen. Damit kamen die Eisbären nicht zurecht, verloren ihren Rhythmus und häufiger den Ball. Die Junior Löwen U19 nutzten das auch durch Schnellangriffe aus und setzten sich zur Halbzeit auf 13 Punkte ab.
Nach der Pause knüpften die Braunschweiger Nachwuchsbasketballer an die Leistung aus dem zweiten Viertel an. „Bremerhavens Topscorer Bo Meister fehlte, aber ihre weiteren wichtigen Spieler hatten wir unter Kontrolle und konnten unsere defensive Intensität halten“, sagt Frank Lagerpusch. So kam Jure Masic nur auf 5 Punkte (über die Saison 14,9 Punkte) und Center Jonas Buss-Witteler konnte bei 2 Punkten und vier Rebounds gehalten werden (über die Saison 11,9 Punkte und 8,7 Rebounds).
Besonders erfreut war der Junior Löwen U19-Trainer aber darüber, dass alle Spieler ihre Einsatzzeit nutzten und sein Team sich insgesamt nur 11 Ballverluste leistete. Das war zuletzt mehrfach ein Manko im Spiel der Braunschweiger gewesen, die dieses Mal im zweiten und letzten Viertel komplett ohne Ballverlust blieben.

Für die Junior Löwen U19 spielten: Anagnostou 6 (6 Assists), Milutinovic 5, Dietrichs, Bilski 18 (3 Assists, 3 Ballgewinne), Westerhaus 25 (8 Rebounds), Grote 9 (6 Rebounds), Krückeberg-Saathoff 8, Bothe 4 (6 Rebounds),Martin 6 (7 Rebounds), Vermum 2, Melchior


Deutliche Niederlage für Junior Löwen U19

JBBL Spielszene gegen Alba

 

Ohne die drei Leistungsträger Niklas Bilski (ProB), Lars Lagerpusch und Samuel Mpacko (beide verletzt) mussten die Junior Löwen U19 am gestrigen Sonntag eine herbe 47:89-Pleite bei ALBA BERLIN BBT hinnehmen. Durch die Niederlage ist das Team von Frank Lagerpusch auf den dritten Platz in der Division Nordost gerutscht.

„Wer nicht trifft, kann auch nicht gewinnen“, sagte der Junior Löwen U19-Trainer über das Spiel und benannte damit eine Ursache für die Niederlage. Lediglich 24,6 Prozent aus dem Feld hatte das Lagerpusch-Team getroffen, die Gastgeber hingegen starke 60,4 Prozent. Ein weiterer Grund für die deutliche Niederlage war die physische Unterlegenheit auf den großen Positionen. Hier verteidigten die Junior Löwen U19 zwar gut, konnten sich aber offensiv nicht unter dem Korb durchsetzen und verloren auch das Rebound-Duell.

„Dennoch kann ich meinen Jungs keinen Vorwurf machen, die kämpferische Einstellung hat gepasst“, sagt Frank Lagerpusch, dem bereits vor der Partie klar war, dass es ohne drei Leistungsträger schwierig sein würde, bei ALBA zu bestehen. Mit über 50 Punkten hatte sein Team zwischenzeitlich schon zurückgelegen, aber trotzdem bis zum Ende alles gegeben. Einen guten Eindruck hinterließ dabei auch Kai Globig. Der Guard wurde kürzlich für den Spielbetrieb nachgemeldet  und hatte in der Vorbereitung auf das Spiel drei Mal mittrainiert. Am Ende kam er auf 29 Spielminuten sowie 10 Punkte und 3 Assists. Noah Westerhaus war nach seiner Gehirnerschütterung auch erstmals wieder mit von der Partie, verständlicherweise aber noch nicht wieder bei alter Stärke.

Für die Junior Löwen U19 spielten: Anagnostou 7 (3 Assists, 3 Steals), Milutinovic 2, Globig 10, Westerhaus 7, Vermum, Grote, Keßen 8, Krückeberg-Saathoff 6, Martin 2 (5


NBBL: Junior Löwen ziehen Sharks Hamburg die Zähne

Niklas Bilski Profilfoto

Die Junior Löwen U19 sind zurück in der Erfolgsspur. Nachdem die nach wie vor ersatzgeschwächte Mannschaft von Frank Lagerpusch vergangene Woche eine Niederlage in Oldenburg hinnehmen musste, haben sie gestern erwartungsgemäß beim Tabellenletzten Sharks Hamburg gewonnen. Deutlich mit 74:58 (36:31) siegten die Braunschweiger Nachwuchsbasketballer, allerdings war der Coach nicht vollends zufrieden mit der gezeigten Leistung seines Teams.

„Der Sieg war ok. Und ich muss auch sagen, dass alle gekämpft und geackert haben. Aber wir haben viele trainierte Dinge nicht umgesetzt und 74 erzielte Punkte sind einfach zu wenig. Wir sind zu wenig zum Korb gezogen, haben zu wenig attackiert und wieder zu oft den Ball weggeworfen“, sagt Frank Lagerpusch, der immer noch auf die angeschlagenen Lars Lagerpusch und Noah Westerhaus sowie den verletzten Samuel Mpacko (Ermüdungsbruch) verzichten musste.
Zur Halbzeit hatte sein Team nur mit fünf Punkten vorne gelegen. Auf eine dementsprechende Kabinenansage folgte dann aber ein starkes drittes Viertel, das die Junior Löwen U19 dominierten und mit 22:11 für sich entschieden. Das lief offensiv wie defensiv so, wie sich Frank Lagerpusch das vorgestellt hatte und sorgte für die Entscheidung in dieser Partie.
Anders als im fehlerhaften Boxscore zum Spiel dargestellt, hatte der Junior Löwen-Coach allen Spielern Einsatzzeit gegeben, von denen sich vier ein besonderes Lob verdient hatten: Topscorer Niklas Bilski, der Verantwortung übernommen und das Team mit starken 35 Punkten angeführt hat. Sowie Damjan Milutinovic und Jan Linus Martin, die offensiv gute Leistungen gezeigt haben, also auch Timo Schilling, der in der Defensive überzeugte.

Für die Junior Löwen U19 spielten: Vermum 2, Milutonovic 10, Dietrichs 2, Bilski 35 (6 Ballgewinne), Schaper 2, Melchior, Keßen, Krückeberg-Saathoff 4, Martin 10, Zense, Schilling (6 Rebounds), Heins 5 (6 Rebounds).


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